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Dienstag, 26. Oktober 2010

Let's dance!!

Wie im letzten Post bereits angkündigt stand mein Sonntagabend voll und ganz im Zeichen schottischer Kultur: die International Society lud ihre Mitglieder zum Ceilidh ein. Ein Ceilidh bezeichnete ursprünglich ein beliebiges, geselliges Beisammensein, mittlerweile jedoch eine Musik- und Tanzveranstaltung.
Den passenden Rahmen für diese Veranstaltung bot die Elphinstone- Hall, der Festsaal der Universität, der sich im King's College, dem ältesten Gebäude der Universität, befindet. Leider waren die Lichtverhältnisse nicht ganz optimal zum Fotografieren, ich bitte also, die schlechte Qualität zu entschuldigen!

Ganz traditionell ging es mit einer kleinen Dudelsackeinlage los.



Dann waren aber auch wir Besucher gefordert, schließlich ist das gemeinsame Tanzen der eigentliche Grund eines Ceilidhs. Getanzt werden dabei, überwiegend in größeren Gruppen, typisch schottische Volkstänze, die eigentlich nicht zu schwierig sind. Nachdem aber die Erfahrung mit schottischen Volkstänzen bei den meisten Besuchern - eigentlich nur ausländische Studenten - gegen null tendierte, wurden vor jedem Tanz kurz die einzelnen Schritte und der genaue Ablauf erklärt, sodass das ganze auch ohne Vorerfahrung einigermaßen zu schaffen war bzw. man zumindest nicht der einzige war, dem so mancher Schritt etwas schwer fiel. Insgesamt also nicht nur wegen des gelegentlichen Durcheinanders ein sehr lustiger, wenn auch anstrengender Abend und auch für weniger Tanzbegeisterte eine schöne Gelegenheit, mit der schottischen Kultur in Kontakt zu kommen!


Montag, 11. Oktober 2010

Blog oder nicht?

Liebe Leser,

etwas mehr als drei Wochen bin ich nun schon hier in Aberdeen, Schottland, um ein Semester meines Jurastudiums im Ausland zu verbringen.
- Drei Wochen, in denen ich schon viele Dinge erlebt und gesehen habe, von denen ich vielen Leuten daheim und irgendwo in der Welt gerne berichten würde.
- Drei Wochen, in denen ich mir auch mal Gedanken über Gott und die Welt, das Wie und Warum meines Auslandsaufenthaltes, so manche kulturelle Besonderheit usw. gemacht habe.
- Drei Wochen in denen ich allerdings auch feststellen musste, dass ich es unmöglich schaffe, so viele Emails wie versprochen und meinerseits erhofft, zu schreiben.

Kurz gesagt: drei Wochen, in denen ich mich gefragt habe, ob ich es so manch anderem nachmachen sollte, der/die aus dem Ausland die Daheimgebliebenen regelmäßig per Blog informiert hat oder auch jetzt gerade Spannendes aus der Ferne berichtet und dessen/deren Blog ich mit Begeisterung lese oder gelesen habe.


Das Resultat ist nun dieser Blog: was hier in den nächste Wochen zu erwarten ist, wird sich zeigen. Wieviel, wie regelmäßig und worüber ich schreibe, kann und möchte ich jetzt noch nicht festlegen. Trotzdem hoffe ich, regelmäßig lesenswerte Beiträge liefern zu können und freue mich natürlich jederzeit auf eure Rückmeldungen! Und nichtsdestotrotz ist natürlich weiterhin mit der ein oder anderen Email von mir zu rechnen!